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Poe, Edgar A.

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ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
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Inhaltsangabe: Das verräterrische Herz
In der phantastischen Erzählung "Das verräterrische Herz" von Edgar Allan Poe ermordet der Ich-Erzähler einen alten Mann, da ihn dessen Blick quält.
Zu Beginn beschreibt der Ich-Erzähler die Reizbarkeit seiner Nerven, die Schärfe seiner Sinne. Obwohl er erklärt, er höre Dinge im Himmel, auf der Erde und in der Hölle, wehrt er sich gegen die Behauptung, verrückt zu sein und weist darauf hin, wie ruhig er die ganze Geschichte erzählen könne:
Der Ich-Erzähler erläutert, daß er den Entschluß, den alten Mann zu töten weder aus Leidenschaft, noch aus Rache, noch aus Habgier getroffen habe. Vielmehr sei das "blaßblaue Auge mit einem Häutchen darüber" des alten Mannes, das aussieht wie das Auge eines Geiers, schuld daran, daß es den Ich-Erzähler jedesmal kalt überläuft, sooft der Blick des alten Mannes auf ihn fällt. Der Ich-Erzähler beschreibt in jeder Einzelheit, welche Vorsichtsmaßnahmen er ergreift, um nicht in Verdacht zu geraten. Eine ganze Woche lang beobachtet er den alten Mann nachts heimlich, tagsüber aber unterhält er sich mit ihm freundlicher denn je, ohne daß der Alte argwöhnisch wird. In der achten Nacht dann liegt der alte Mann mit geöffneten Augen wach. Der Ich-Erzähler steht in völliger Dunkelhiet im Zimmer. Der Alte kann den Mörder weder sehen noch hören, doch weiß er, daß er da ist. Er wird immer unruhiger und ängstlicher, sein Herz rast so laut, daß sogar der Mörder es hören kann. Nach einer langen Pause stürzt der Mörder sich plötzlich mit einem Schrei auf sein Opfer. Den in sechs Teile zerschnittenen Körper des Opfers versteckt er unter den Bohlenbrettern im Fußboden. Durch enorme Vorsichtsmaßnahmen hinterläßt der Täter keine Spuren. Als er seine Arbeit gerade beendet hat, läuten drei Polizeibeamte an der Haustüre und begehren Einlaß. Liebenswürdig und bei bester Laune führt der Ich-Erzähler sie herum und zeigt ihnen alles - "denn was hatte er wohl zu fürchten?" Die Beamten entdecken nichts. Zum Schluß plaudern noch alle zusammen im Zimmer des Ermordeten , über dessen Leiche! Plötzlich hört der Ich-Erzähler ein regelmäßig pochendes Geräusch. Er erkennt es sofort. Das Geräusch wird immer lauter, doch die Beamten scheinen es nicht zu bemerken. Der Ich-Erzähler wird fast wahnsinnig, schreit herum, schlägt Stühle auf dem Boden zusammen, um das Geräusch zu übertönen. Doch das Herz des alten Mannes schlägt immer lauter. In der Gewißheit, daß die Beamten alles wissen, ihn nur noch quälen wollen, gesteht der Mörder alles.

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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